Märchen begleiten die Menschen seit Jahrhunderten und wurden lange erzählt, bevor sie aufgeschrieben wurden. Sie entstanden am Feuer, in Küchen, auf Reisen und in Familien und sind weit mehr als reine Kindergeschichten. In ihnen geht es um Angst und Mut, um Verlust und Hoffnung, um Prüfungen, Wandlungen und den Wunsch nach einem guten Ausgang. Diese universellen Erfahrungen verbinden Menschen über Kulturen und Länder hinweg.
Das LiteraturCafé Uetze greift diese Vielfalt auf und lädt zu einem märchenhaften Nachmittag ein. Am Dienstag, 3. März 2026, beginnt um 15 Uhr im Café „Zur Alten Wassermühle“ in der Mühlenstraße 11 eine Veranstaltung, bei der Märchen aus verschiedenen Kulturen und Regionen der Welt im Mittelpunkt stehen. Vorgestellt werden Erzählungen aus Europa, Asien, Afrika, dem Orient oder Lateinamerika, darunter bekannte ebenso wie weniger bekannte Geschichten, die von fremden Landschaften berichten und zugleich Vertrautes berühren.
Bewusst liegt der Schwerpunkt nicht auf den klassischen Märchen der Brüder Grimm. Vielmehr soll ein breiter Blick auf unterschiedliche Erzähltraditionen ermöglicht werden. Mehrere Teilnehmende haben sich bereit erklärt, Märchen vorzulesen oder frei zu erzählen. Weitere Mitwirkende sind eingeladen, sich vorab bei den Organisatoren zu melden und anzugeben, welches Märchen sie vorstellen möchten, um eine abwechslungsreiche Auswahl zu ermöglichen.
Der Nachmittag ist als offenes Angebot gedacht, das Raum für Entdeckungen, Vergleiche und Erinnerungen schafft. Im Anschluss bleibt Zeit für Gespräche und Austausch in der besonderen Atmosphäre der Alten Wassermühle. Bei Kaffee und Kuchen soll das Gehörte nachklingen und weitergeführt werden.
Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei. Organisiert wird der Märchennachmittag vom LiteraturCafé Uetze.
