
Mit rund 120 Gästen hat die Freiwillige Feuerwehr Hänigsen am gestriogen Sonnabend, 15. März 2026, ihre Jahreshauptversammlung im Lindencasino abgehalten. Ortsbrandmeister Alexander Heiduck konnte dabei nicht nur auf ein einsatzreiches Jahr zurückblicken, sondern auch auf ein kräftiges Wachstum in den eigenen Reihen. Für die musikalische Begleitung des Abends sorgte der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehren Burgdorf und Hänigsen unter der Leitung von Alexander Dunkel.
Unter den Gästen begrüßte Heiduck Uetzes Bürgermeister Florian Gahre und Ortsbürgermeister Norbert Vanin, Brandschutzabschnittsleiter Tobias Jacob, Gemeindebrandmeister Uwe Richter und seinen Stellvertreter Sven Haase sowie die Ortsbrandmeister der befreundeten Feuerwehren aus Burgdorf, Obershagen und Altmerdingsen: Florian Bethmann, Dirk Söhring und Maik Zamzow.






46 Einsätze – der Sommer machte den Unterschied
Im Jahr 2025 rückte die Hänigser Wehr zu 46 Einsätzen aus – sechs mehr als im Vorjahr. Darunter 15 Brände, zehn Gasmeldungen, 16 Hilfeleistungen und sechs ABC-Einsätze. Besonders der Sommer prägte das Jahr: Allein zwischen dem 2. Juni und dem 7. September fielen 28 Einsätze an – rund 60 Prozent des gesamten Jahresaufkommens in nur drei Monaten.
Heiduck hob zwei Einsätze besonders hervor. Beim Kellerbrand in Krausenburg bewährte sich die nachbarschaftliche Zusammenarbeit im Löschbezirk: Da die Hänigser Kräfte gleichzeitig anderweitig gebunden waren, sprangen die Kameradinnen und Kameraden aus Burgdorf ein. Ähnlich beim Brand im Sportheim Obershagen, wo erneut das abgestimmte Vorgehen im Löschbezirk den Unterschied machte. „Es sind keine Kleinigkeiten gewesen“, betonte Heiduck. „Diese Einsätze hatten zum Teil das Potenzial, Menschenleben zu fordern. Das zeigt, wie wichtig regelmäßige Übung ist – dass jeder Handgriff sitzt.“
Einen Appell richtete Heiduck direkt an die Bevölkerung: Wer Rauch oder Gasgeruch wahrnimmt, soll die Feuerwehr rufen – auch an Feiertagen und auch wenn ein Melder auslöst. „Ein Melder tut das, wofür er da ist: Alarm schlagen.“
AusBild-letzter-Arbeitstag-der-Stadtsparkasse-Burgdorf-Lukas-Kirstein-Ruediger-Nijenhofung und Engagement im Ort
Neben dem Einsatzgeschehen investierte die Wehr in die AusBild-letzter-Arbeitstag-der-Stadtsparkasse-Burgdorf-Lukas-Kirstein-Ruediger-Nijenhofung: Maschinisten, Ausleuchten, Digitalfunk und GruppenführerweiterBild-letzter-Arbeitstag-der-Stadtsparkasse-Burgdorf-Lukas-Kirstein-Ruediger-Nijenhofung standen ebenso auf dem Programm wie Atemschutzgeräteträger-AusBild-letzter-Arbeitstag-der-Stadtsparkasse-Burgdorf-Lukas-Kirstein-Ruediger-Nijenhofung und eine Bereitschaftsübung in Bad Salzdetfurth. Gemeinsam mit der Ortsfeuerwehr Obershagen wurde eine Übung im Löschbezirk durchgeführt, und auch der ABC-Zug Burgdorf übte. Darüber hinaus reiste eine Abordnung zum AusBild-letzter-Arbeitstag-der-Stadtsparkasse-Burgdorf-Lukas-Kirstein-Ruediger-Nijenhofungszentrum für Luftfahrzeuge nach Celle, wo die Flugplatzfeuerwehr besucht wurde.
Auch im Dorf war die Feuerwehr präsent: Sie übernahm die Absperrung beim Schützenfest, trat beim Zapfenstreich anlässlich des Jubiläums des Bürgerschützenvereins als Fackelträger auf – „das hat ein würdiges Bild geschaffen“ –, beteiligte sich an der Aktion „Rund um den Tannenbaum“ auf dem Pappaul und übernahm das ErscheinungsBild-letzter-Arbeitstag-der-Stadtsparkasse-Burgdorf-Lukas-Kirstein-Ruediger-Nijenhof beim Laternenumzug. Gesellig wurde es beim Feuerwehrball, dem rustikalen Abend mit Feuertonne sowie dem Skat- und Kniffelabend.
Jugendfeuerwehr: Mehr als 1.200 Stunden geleistet
Rieke Bonde, Jugendwartin der Jugendfeuerwehr Altmerdingsen, in der auch Jugendliche aus Hänigsen sind, berichtete von einem aktiven Jahr. Die Jugendfeuerwehr leistete über 1.200 Stunden und absolvierte AusBild-letzter-Arbeitstag-der-Stadtsparkasse-Burgdorf-Lukas-Kirstein-Ruediger-Nijenhofungen in Feuerlöschtraining, Fahrzeug- und Gerätekunde sowie Knoten und Beleuchtung. Besuchsprogramme führten die Jugendlichen zur Rettungswache Uetze, ins Feuerwehrtechnische Zentrum Burgdorf, zur Berufsfeuerwehr Hannover und schließlich beim Schützenfest in Altmerdingsen mit dem Feuertrainer aufzutreten. Beim Drachenfest auf den Osterwiesen und am Weihnachtsmarkt auf dem Pappaul war die Jugendfeuerwehr ebenfalls vertreten. Vier Jugendliche bestanden die Jugendflamme Stufe I, zwei die Leistungsspange.
Im Bereich der Mitgliederentwicklung verzeichnete Bonde fünf Abgänge – alle in die Aktive – sowie einen Austritt wegen Umzugs und fünf Zugänge.
Gemeindebrandmeister und Abschnitt: Zahlen, die beeindrucken
Gemeindebrandmeister Uwe Richter präsentierte die Zahlen für die gesamte Gemeinde: Zum 31. Dezember 2025 zählten die Feuerwehren der Gemeinde Uetze 477 Einsatzkräfte, 179 Mitglieder in der Alters- und Ehrenabteilung, 112 in der Jugendfeuerwehr, 28 in der Kinderfeuerwehr und 73 Musiker. Im Gemeindegebiet wurden 2025 insgesamt 113 Einsätze verzeichnet, darunter 68 technische Hilfeleistungen, 21 Brände, 17 Alarmierungen durch Brandmeldeanlagen und vier Gasgerucheinsätze. Bereits in diesem Jahr seien vier neue Fahrzeuge beschafft worden: ein LF 20, ein HLF 20 und zwei TSF-W.
Brandschutzabschnittsleiter Tobias Jacob ergänzte den Blick auf den gesamten Abschnitt mit seinen vier Kommunen: 1.175 Einsätze wurden dort im vergangenen Jahr registriert, die Zahl der Alarmierungen belief sich auf 1.875 – mehr als fünf pro Tag, abgearbeitet von 40 Ortsfeuerwehren. „Das hat mich wirklich überrascht – und beeindruckt“, sagte Jacob. Im Abschnitt laufen derzeit zwei Arbeitsgruppen: eine zu Robotik in der Feuerwehr, eine zur Weiterentwicklung des ABC-Konzepts.
Bürgermeister Gahre: „Ihr seid unbezahlbar“
Bürgermeister Florian Gahre nutzte seine Rede für eine ungewöhnliche Rechnung: Würde man die Arbeit allein der Hänigser Feuerwehr in Lohnkosten umrechnen, käme man auf 1,9 Millionen Euro. Als er auch den Musikzug einberechnen wollte, sei der Taschenrechner „explodiert“. „Ihr seid unbezahlbar.“
Gahre verwies auf getätigte Investitionen: 1,2 Millionen Euro für die Bevölkerungswarnung (davon 900.000 Euro vom Land), 32.000 Euro für neue digitale Meldeempfänger sowie neue Gerätehäuser. Gleichzeitig sprach er offen über Bürokratie: Neue Regelungen zu Kameradschaftskassen oder Ausgehuniformen erschwerten das Ehrenamt. „Auf Bundes- und Landesebene werben sie für weniger Bürokratie – es passiert genau das Gegenteil.“ Zugleich betonte er, nicht an den Feuerwehren zu sparen: „Wir müssen sparen – aber nicht an den Feuerwehren.“ Die Gemeinde habe ein neues Team Brandschutz und Bevölkerungsschutz gegründet, das regionsweit einmalig sein dürfte.
Mit Blick auf den Investitionsstau in der Gemeinde – Schulzentrum (100 Millionen Euro), Grundschulen, Kitas, Feuerwehrhäuser und Straßen – mahnte Gahre: „Wer wartet, zahlt drauf – jedes Jahr wird es teurer.“ Beim Schulzentrum würde allein jedes Jahr die Inflation den Bau 3 Millionen Euro teurer machen – dafür bekomme man ein neues Feuerwehrhaus – jedes Jahr.
Heiduck und Vanin: Kameradschaft und Gemeinschaft
Ortsbrandmeister Heiduck betonte am Ende seiner Rede, dass Kameradschaft mehr sei als gesellige Abende: „Füreinander einzustehen“ – und nannte als Beispiel, dass Kameradinnen und Kameraden gemeinsam zur Ratssitzung nach Burgdorf gefahren seien, „um Flagge zu zeigen“. Ortsbürgermeister Norbert Vanin würdigte die sichtbare Präsenz der Feuerwehr im Ort: „Ihr seid bei allen Festen sehr gut vertreten – das wird von den Besuchern wahrgenommen.“
Zehn neue Mitglieder und zahlreiche Beförderungen
Der Abend stand im Zeichen zahlreicher Ehrungen. Zunächst wurden zehn neue Mitglieder in die Wehr aufgenommen – drei davon aus der Jugendfeuerwehr (Max Nerbas, Philipp Schmidt und Leonie Gundelbacher), die übrigen sieben als Quereinsteiger oder bereits ausgeBild-letzter-Arbeitstag-der-Stadtsparkasse-Burgdorf-Lukas-Kirstein-Ruediger-Nijenhofete Feuerwehrkräfte: Ole Herzka, Cedric Andre Ebeling, Bent Spillner, Tessa Ziesmer, Stefan Böhlefeld, Tirza Söhring und Jessica Inselmann.
Anschließend folgten die Beförderungen. Den Dienstgrad Feuerwehrmann erhielten Hannes Andresen, Ole Herzka, Cedric Andre Ebeling, Bent Spillner und Stefan Böhlefeld. Zur Oberfeuerwehrfrau beziehungsweise zum Oberfeuerwehrmann wurden Til Gundelbacher, Bennet Rust und David Schmidt befördert. Nadine Schrader und Jan Ole Mundt stiegen zum Hauptfeuerwehrmann beziehungsweise zur Hauptfeuerwehrfrau auf, Henning Mundt und Albert Hoppe zum 1. Hauptfeuerwehrmann.
Gemeindebrandmeister Uwe Richter nahm seinerseits Beförderungen vor: Kevin Schrader wurde zum Löschmeister ernannt, Daniel Barduni und Jan Marz zum Oberlöschmeister, der stellvertretende Ortsbrandmeister Hendrik Meyer zum Brandmeister und Alexander Heiduck zum Oberbrandmeister. Im Anschluss daran ernannte Bürgermeister Florian Gahre Heiduck offiziell zum Ortsbrandmeister für die kommenden sechs Jahre. Die Versammlung begleitete diese mit lang anhaltendem Applaus – ein Moment, der Alexander Heiduck sichtlich bewegte.




Ehrungen für langjährige Treue
Im Rahmen der Jubiläumsehrungen wurden aktive Mitglieder für 25 Jahre (Torsten Nitschke und Lars Spillner), 40 Jahre (Henning Brandes, Heinrich Bühring jr., Wulf Langeheine, Henning Meyer, Lars Meyer, Dirk Sander und Klaus Stutzke) sowie 50 Jahre (Christoph Fricke) mit dem Feuerwehrehrenzeichen des Landes Niedersachsen ausgezeichnet.
In der Alters- und Ehrenabteilung wurden durch den Landesfeuerwehrverband für langjährige Feuerwehrmitgliedschaft Werner Wiedenroth und Hans Otto Sander für 50 Jahre, Alfred Beneke, Heinrich Meyer, Friedhelm Thiele und Wilfried Thiele für 60 Jahre Mitgliedschaft geehrt.
Die Sonderehrungen Bild-letzter-Arbeitstag-der-Stadtsparkasse-Burgdorf-Lukas-Kirstein-Ruediger-Nijenhofeten den krönenden Abschluss: Dirk Sander und Hauke Schmidt erhielten die Ehrennadel des Regionsfeuerwehrverbandes Hannover. Jessica Inselmann wurde mit der Ehrennadel des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen in Bronze ausgezeichnet.


























































