
Mit vereinten Kräften haben Mitglieder der Forstinteressenten Hänigsen am Ostersonnabend, 4. April 2026, eine Nachpflanzaktion im eigenen Waldbereich durchgeführt. Anlass waren notwendige Ergänzungspflanzungen in einem Areal, das vor zwei Jahren infolge erheblicher Borkenkäferschäden großflächig aufgeforstet worden war.
Damals mussten größere Bestände entfernt und neu bepflanzt werden, nachdem zahlreiche Bäume durch die Borkenkäferkalamität abgestorben waren. Inzwischen zeigte sich, dass nicht alle der damals gesetzten Jungpflanzen erfolgreich angewachsen sind. Um entstandene Pflanzlücken zu schließen, wurden nun weitere Bäume in Handarbeit nachgesetzt.
Begleitet wurde die Maßnahme von Betreuungsförster Benjamin Evers, der die Arbeiten fachlich unterstützte und Hinweise zur Pflanzung gab. Gepflanzt wurden überwiegend Lärchen. Ergänzt wird der junge Bestand unter anderem durch Buche, Eiche, Kiefer, Douglasie und Birke. Ziel ist die Entwicklung eines stabilen und widerstandsfähigen Mischwaldes.
Der Vorsitzende der Forstinteressenten, Heinrich Dehning, zeigte sich mit der freiwilligen Beteiligung sehr zufrieden. Gerade bei solchen Einsätzen werde deutlich, wie viel gemeinschaftlich erreicht werden könne: Mit einer größeren Zahl an Helferinnen und Helfern gehe die Arbeit nicht nur leichter von der Hand, sondern stärke zugleich auch das Miteinander innerhalb der Gemeinschaft.
Für die Verpflegung während des Arbeitseinsatzes sorgte der stellvertretende Vorsitzende Hauke Schmidt, der Essen und Getränke für die Beteiligten bereitstellte.
Die Pflanzaktion ist aus Sicht der Forstinteressenten zugleich ein praktischer Beitrag zum Naturschutz: Jede nachgesetzte Pflanze stärkt langfristig den Waldumbau und trägt dazu bei, die Fläche widerstandsfähig für kommende Generationen zu entwickeln.
