Heimatbund beteiligt sich am Jubiläum zu 800 Jahren Hänigsen

Hänigsen feiert von Donnerstag, 30. April, bis Sonntag, 3. Mai 2026, sein Fest zur 800-jährigen Ersterwähnung des Ortes. Erstmals schriftlich erwähnt wurde Hänigsen als Henighusen in einem undatierten Lehnsregister der Edelherren von Meinersen, wahrscheinlich um das Jahr 1226.

Das Fest findet rund um den Pappaul statt. Geplant sind unter anderem ein Festakt, Familienveranstaltungen, das Maibaumaufstellen und ein Festumzug. Auch der Heimatbund Hänigsen beteiligt sich neben weiteren Vereinen und Organisationen am Jubiläumswochenende.

Von Freitag, 1. Mai, bis Sonntag, 3. Mai, sind die Heimatstube und das Archiv für Besucher geöffnet. In der Heimatstube des Heimatbundes befinden sich Ausstellungsräume mit vielen historischen Gegenständen sowie ein umfangreiches Archiv mit Schriftstücken zur Geschichte des Ortes. Außerdem gibt es Informationen über alteingesessene Höfe, hiesige Betriebe, Sportvereine, Pferdezucht und früheres Brauchtum.

Auf der Diele der Heimatstube wird in dieser Zeit die Entwicklung Hänigsens von der Ersterwähnung bis heute anhand von Texten, Grafiken und Karten dargestellt.

Am Sonnabend, 2. Mai, ist der Informationsstand des Heimatbundes ab 13 Uhr geöffnet. Dort können Kaffeetassen mit 800-Jahre-Hänigsen-Aufdruck erworben werden. Als besondere Attraktion werden „Plattkekse“ mit plattdeutschen Sprüchen angeboten. Für Besucher, die Plattdeutsch nicht verstehen, befindet sich eine Übersetzung ins Hochdeutsche auf der Rückseite des jeweiligen Zettels. Die Kekse werden aus traditionellem Rullerke-Teig hergestellt. Außerdem gibt es Bücher und einen Heimatkalender zu kaufen.

Ebenfalls am Sonnabend, 2. Mai, findet um 14 Uhr ein historischer Rundgang rund um den Pappaul statt. Treffpunkt ist vor dem Haus am Pappaul. Dabei gibt es Informationen und Erklärungen zur Hänigser Dorfgeschichte.

Die Teerkerle sind am Eingang zum Haus am Pappaul mit einem Pavillon vertreten und informieren dort über ihre vielfältigen Aktivitäten und Angebote. Der neue Flyer zum Teerkuhlenmuseum liegt aus. Zudem kann ein Buch erworben werden, in dem die Geschichte der industriellen Ölproduktion in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ausführlich beschrieben wird. Zusätzlich gibt es Dinge zum Anfassen sowie eine weitere Attraktion, die vorab noch nicht verraten werden soll.

Am Familientag werden auch Führungen am Teerkuhlenmuseum angeboten. Dabei gibt es viel Interessantes zu sehen und zu erleben. An einigen Stationen können Besucher selbst aktiv werden. So kann etwa das historische Seilschlagverfahren ausprobiert werden. Beim Ölschöpfen lässt sich mit einer Feder das natürlich zu Tage tretende Erdöl von der Oberfläche abschöpfen. Weitere Aktivitäten drehen sich um Energie und ihre Erscheinungsformen.

Die Führungen finden jeweils zur vollen Stunde statt. Sie beginnen um 13 Uhr, die letzte Führung startet um 16 Uhr.

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