Ein rotes Sofa im Uetzer Rathaus soll künftig zum Symbol für weibliche Schaffenskraft und Unternehmertum in der Region werden. Für die Premiere des neuen Interview-Formats der Gemeinde nahmen Pauline und Godje Mahn auf dem Möbelstück Platz. Im Gespräch mit Gleichstellungsbeauftragter Maria Rudnizki ging es um den Mut zur Selbstständigkeit, die Leidenschaft für das Handwerk und das Potenzial in der Region.
Die Godje Mahn Manufaktur hat sich nach Angaben der Gemeinde über Uetze hinaus einen Namen gemacht. Das Team verarbeitet alte Materialien mit persönlicher Geschichte, darunter kaputte Fahrradschläuche oder Motorrad-Lederkombis, zu hochwertigen Taschen.
„Es war ein großartiges Gefühl, hier in unserer Heimatgemeinde so viel Wertschätzung für unsere Arbeit zu erfahren“, sagt Manufaktur-Inhaberin Godje Mahn. „Mit unserem Auftritt auf dem roten Sofa möchten wir auch andere Personen ermutigen, an sich zu glauben und ihre Visionen einfach in die Tat umzusetzen. Man braucht nicht zwingend die Großstadt, um etwas Einzigartiges aufzubauen.“
Das vollständige Interview wurde per Video aufgezeichnet und wird nach und nach in einzelnen Videos auf dem Instagram-Kanal der Gleichstellungsbeauftragten unter @gleichstellung.uetze veröffentlicht. Es soll Menschen Mut machen, die eine Geschäftsidee haben, aber den Schritt in die Selbstständigkeit bislang noch nicht gewagt haben.
Weitere Informationen zum „Roten Sofa“ gibt es unter diesem Link.

Foto: Godje Mahn Manufaktur
