
Nach einer Serie von Einbrüchen in Tankstellen und Kioske befinden sich inzwischen alle fünf Tatverdächtigen in Untersuchungshaft. Das teilen die Staatsanwaltschaft Hildesheim und die Polizeidirektion Hannover am heutigen Mittwoch, 22. Juli 2026, mit.
Den Beschuldigten wird gewerbsmäßiger Bandendiebstahl, insbesondere von Tabakwaren, vorgeworfen. Nach Angaben der Ermittler stehen sie im Verdacht, für zahlreiche Einbrüche und Einbruchsversuche in der Region Hannover sowie in den umliegenden Landkreisen verantwortlich zu sein. Betroffen waren unter anderem Tankstellen und Kioske in Sehnde, Lehrte und Uetze. Darüber hinaus wird gegen die Gruppe wegen weiterer Taten in den Bereichen Peine, Hildesheim, Gifhorn und Celle ermittelt.
Bereits am Donnerstag, 16. Juli, hatten Polizei und Staatsanwaltschaft bei Durchsuchungen in neun Objekten in der Stadt und Region Hannover vier Tatverdächtige festgenommen. Die Schwerpunkte der Maßnahmen lagen in Lehrte sowie in Langenhagen, Hannover und Burgdorf. Dabei wurden umfangreiche Beweismittel sichergestellt und zwei mutmaßlich für die Taten genutzte Fahrzeuge beschlagnahmt.
Festgenommen wurden ein 21-Jähriger, ein 18-Jähriger und ein 17-Jähriger aus Lehrte sowie ein weiterer 17-Jähriger aus Langenhagen. Sie wurden in die Jugendanstalt Hameln gebracht.
Der zunächst flüchtige 18-Jährige stellte sich nach Angaben der Polizei am Montag, 20. Juli, auf der Polizeidienststelle in Burgdorf. Auch gegen ihn wurde der bereits erlassene Untersuchungshaftbefehl vollstreckt.
Die Ermittlungen dauern an. Derzeit werten die Ermittler die sichergestellten Beweismittel aus und prüfen die Zuordnung weiterer Taten. Zudem wurden Ermittlungsverfahren gegen mögliche Abnehmer des Diebesguts wegen des Verdachts der Hehlerei eingeleitet.
