FDP stellt Kandidaten für Gemeinderat Uetze und Ortsrat Dedenhausen auf

Die Kandidaten der FDP für den Gemeinderat Uetze und den Ortsrat Dedenhausen (von links): Sebastian Baltus, Torben Noe, Ulf-Hendrik Schrader und Kai Scheppe.

Die FDP hat am Mittwoch, 3. Juni 2026, ihre Kandidaten für die Kommunalwahl in der Gemeinde Uetze aufgestellt. Die Bewerber treten sowohl für den Gemeinderat Uetze als auch für den Ortsrat Dedenhausen an.

Angeführt wird die Liste von Ulf-Hendrik Schrader. Der 52 Jahre alte Unternehmer ist bereits seit 2016 Mitglied des Gemeinderates Uetze und seit 2021 auch im Ortsrat Dedenhausen aktiv. Auf den weiteren Plätzen folgen Kai Scheppe, 62 Jahre, IT-Manager, Torben Noe, 30 Jahre, Projekt- und Prozessmanager Controlling, sowie Sebastian Baltus, 45 Jahre, Obergerichtsvollzieher. Alle vier Kandidaten sind Mitglieder der FDP. Kai Scheppe, Torben Noe und Sebastian Baltus treten nach Angaben der Partei erstmals an.

Die FDP verweist im Zusammenhang mit der Kandidatur auf die bisherige politische Arbeit von Ulf-Hendrik Schrader in Ausschüssen und Arbeitskreisen der Gemeinde Uetze. Seine Arbeit sei durch kritisches Nachfragen, konkrete Lösungsvorschläge und eine sachorientierte Haltung geprägt. Nach Angaben der FDP gehen unter anderem der personelle und finanzielle Ausbau der Wirtschaftsförderung in der Gemeinde Uetze auf seine Initiative zurück. Zudem habe er die Abschaffung der Straßenausbaubeiträge wiederholt auf die politische Agenda gesetzt.

Auch das Integrierte Kommunale Entwicklungskonzept Uetze 2030 mit umfassender Bürgerbeteiligung nennt die FDP als einen Schwerpunkt der bisherigen politischen Arbeit Schraders. Im Rahmen der Beratungen zum Haushaltskonsolidierungskonzept habe er sich gegen eine Anhebung der Grundsteuern über das erforderliche Maß hinaus ausgesprochen und gegen die entsprechende Verwaltungsvorlage gestimmt. Im September 2025 brachte er nach Parteiangaben gemeinsam mit FWK und Freien Wählern einen Antrag zur Inflationsanpassung der seit 2020 weitgehend unveränderten Zuschüsse für Sportvereine ein. Dieser Antrag sei im März 2026 von SPD, CDU und Grünen abgelehnt worden.

Im Rahmen der Aufstellungsversammlung wurde auch das Wahlprogramm 2026 für Uetze vorgestellt. Im Mittelpunkt steht nach Angaben der FDP ein liberales Profil mit dem Anspruch, aufmerksame, engagierte und verlässliche Ansprechpartner für die Bürger zu sein. Die Kandidaten wollen Anliegen aufnehmen, an die zuständigen Stellen herantragen und nach eigenen Angaben dranbleiben, bis sich etwas bewegt.

In der kommenden Wahlperiode möchte die FDP das Verwaltungshandeln weiterhin konstruktiv-kritisch begleiten, für pragmatische Lösungen werben und den Bürgermeister dabei unterstützen, eine bürgernahe Politik umzusetzen und die Gemeindefinanzen zu verbessern.

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